Nietzsche im Schützengraben: Wie der Erste Weltkrieg den Übermenschen hervorbrachte

Beyond Good and Evil: Nietzsche and the Great War

Nietzsche im Schützengraben: Wie der Erste Weltkrieg den Übermenschen hervorbrachte

Der Erste Weltkrieg war nicht nur eine Materialschlacht, sondern auch eine geistige Zerreißprobe. Der deutsche Künstler Otto Dix, der 1914 freiwillig an die Front ging, trug Nietzsches Schriften im Tornister. Sein Erlebnis des Grauens an der Somme verband sich mit Nietzsches Philosophie vom Tod Gottes und der Überwindung des Menschen. Der Artikel zeigt, wie Nietzsches Ideen, die ursprünglich nicht kriegerisch gemeint waren, im Schützengraben eine radikale, existenzialistische Deutung erfuhren – und wie beide Seiten im Krieg die christliche Symbolik für ihre Propaganda nutzten.

„Gott ist tot. Gott bleibt tot. Und wir haben ihn getötet.“

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2026-08-25