Biologie ist vielleicht nicht quantenmechanisch, aber ihre Mathematik ist quantenähnlich
Biology might not be quantum, but its math is quantumlike

Seit Jahrzehnten versuchen Forscher, biologische Phänomene wie die Photosynthese mit Quanteneffekten zu erklären – meist ohne Erfolg. Der Chemiker Gregory Scholes von der Princeton University schlägt nun vor, dass Leben keine echte Quantenmechanik nutzt, sondern klassische Netzwerke aus Oszillatoren hervorbringt, deren Mathematik quantenähnliche Zustände erzeugt. Diese können wie Qubits beschrieben werden, ohne dass fragile Kohärenz nötig ist. Die Idee könnte die Quantenbiologie grundlegend neu definieren.
Vielleicht bedeutet Quantenbiologie auf den größten Skalen, 3,5 Milliarden Jahre Evolution zu nutzen, um herauszufinden, wie man die Funktionalität erhält, die man von Quantensystemen bekommen könnte.