Fisch schlecht, Zucker gut: Mittelalterliche Ernährungsregeln, die uns heute absurd erscheinen
Fish Bad, Sugar Good and Other Medieval Ideas About Food
Im Mittelalter galt Essen als Medizin: Die Säftelehre bestimmte, was auf den Tisch kam. Fisch galt als gesundheitsschädlich, Zucker als wohltuend, und Äpfel konnten nur gekocht gegessen werden. Dieser Artikel zeichnet die komplexen Regeln der mittelalterlichen Diätetik nach – von der Verdauung als Kochprozess bis zur richtigen Reihenfolge der Gänge – und zeigt, wie Kochkunst und Medizin damals untrennbar verbunden waren.
„Fisch war kalt und feucht und erzeugte große Mengen an Schleim – und galt daher als besondere Gefahr für die Gesundheit.“