TP-Link Kasa-Kameras leckten sechs Jahre lang GPS-Daten via unverschlüsseltem UDP
TP-Link Kasa cameras leaked home GPS via unauthenticated UDP for 6 years
Eine Sicherheitsanalyse der TP-Link Kasa Spot EC71 deckte mehrere kritische Schwachstellen auf, darunter einen Hardcoded RSA-Schlüssel für die gesamte Geräteflotte, unsaltierte MD5-Passwort-Speicherung und die unauthentifizierte Offenlegung präziser GPS-Koordinaten über ein einzelnes UDP-Paket. Die GPS-Lücke war seit 2016 bekannt und wurde trotz früherer Fixes in anderen Produktlinien nicht behoben. Der Forscher Christopher Childress dokumentiert den sechsmonatigen Koordinationsprozess, der in zwei CVEs mündete und mit Firmware 2.4.1 behoben wurde. Zudem zeigt er einen Sekundärmarkt-Angriffspfad auf, der die Wiederherstellung von Anmeldedaten und GPS-Standorten aus zurückgesetzten Geräten ermöglicht.
Ein einzelnes unauthentifiziertes UDP-Paket mit {"system":{"get_sysinfo":{}}} an Port 9999 gibt präzise GPS-Koordinaten, eindeutige Hardware-IDs und die Firmware-Version im Klartext preis – geschützt nur durch eine triviale XOR-Verschlüsselung, die Wireshark nativ als Klartext dekodiert.