Als die Flut kam, sahen die Menschen in England Gottes Zorn
Wonderful Weather: Floods and Foreboding in 17th-Century Britain
Am 30. Januar 1607 überschwemmte eine Sturmflut den Bristol Channel und tötete rund 2.000 Menschen – eine der schlimmsten Naturkatastrophen der britischen Geschichte. Doch die Flut löste noch eine zweite Welle aus: Londoner Druckerpressen spuckten Pamphlete aus, die das Unglück als göttliche Warnung an ein sündiges Volk deuteten. Erik Crnkovich zeigt, wie sich im 17. Jahrhundert Wetterkatastrophen und die junge Druckindustrie gegenseitig befeuerten.
Viele sind die stummen Warnungen der Zerstörung, mit denen der allmächtige Gott unser Königreich in letzter Zeit heimgesucht hat; und noch viele mehr sind die drohenden Zeichen seines schweren Zorns, der sich gegen uns richtet.