Deser: Rust-Serialisierung ohne Serde-Fallen
Deser: Rethinking Rust Serialization

Armin Ronacher hat sein 2022 begonnenes Experiment Deser wiederbelebt: eine Serialisierungsbibliothek für Rust, die die Benutzererfahrung von Serde mit einer anderen Architektur verbindet. Statt rekursiver Visitor setzt Deser auf Sinks und Emitter, die ihren Zustand im Heap halten – dadurch gibt es keine Stack-Overflows, Deserialisierung ist unterbrechbar und der Datenmodell bleibt erweiterbar. Der Artikel zeigt drei Serde-Schwachstellen: arbitrary-precision-Zahlen als Map, fehlgeschlagenes Flatten bei Integer-Keys und nicht kombinierbare Adapter. Serde dürfte wegen der Orphan Rule unersetzbar bleiben, doch Deser will zumindest bei Formatunterstützung und Komfort aufholen.
Deser ist Serde, nur andersherum.