Starlink-Signale übertönen das schwächste Flüstern des Universums
Starlink Signal Leakage Threatens Radio Astronomy's Most Critical Frequencies

Eine Studie der Curtin University hat mit dem Engineering Development Array 2 in Australien rund 76 Millionen Radioaufnahmen über 29 Tage ausgewertet. Dabei wurden 112.534 Emissionen von 1.806 Starlink-Satelliten im Bereich 73–235 MHz registriert – genau dort, wo SKA-Low die neutralen Wasserstoffsignale des kosmischen Morgengrauens aufspüren soll. Die Störungen sind bis zu 10.000-mal stärker als die Zielsignale und dringen in zwei ITU-geschützte Bänder ein, die unerwünschte Hardware-Leckage aber regulieren nicht.
Vergleichbar mit den hellsten natürlichen Radioquellen am Himmel.