Google DeepMind kartiert jede mögliche DNA-Veränderung im menschlichen Genom

AlphaGenome Atlas predictive map of every DNA letter change in the human genome

Google DeepMind hat mit dem AlphaGenome Atlas eine Plattform vorgestellt, die Vorhersagen für die Auswirkungen aller 9 Milliarden möglichen Einzelbuchstaben-Varianten im menschlichen Genom enthält. Der Datensatz umfasst ein Petabyte und ist damit 30-mal größer als die AlphaFold-Datenbank. Der neue AVI-Score kombiniert die Stärken von AlphaGenome und AlphaMissense und ermöglicht es Forschern, Varianten schnell zu priorisieren. Erste Kooperationen mit dem Broad Institute und der University of Exeter zeigen, wie der Atlas seltene Krankheitsgene aufspürt und 22 % mehr nicht-kodierende Assoziationen für komplexe Merkmale findet. Der Atlas ist über ein kostenloses Webportal, eine API und als Skill in Google Antigravity verfügbar.

Der AlphaGenome Atlas ist ein massiver Datensatz von 1 Petabyte – mehr als 30-mal größer als die AlphaFold-Datenbank.
  1. Terr_

    Die Deus-Ex-Spielreihe ist bekannt für aufwendig gestaltete, im Spiel entdeckbare Hintergrundgeschichten, und ich denke, diese E-Mail aus DXHR (2011) ist relevant:

    > Wir haben mit der neuen Chaos-Modell-Genomatrix von VersaLife gearbeitet, die versucht, fraktale Mathematik auf die Erforschung genetischer Mutationen anzuwenden. Im Wesentlichen haben wir versucht, die Zukunft der menschlichen Evolution vorherzusagen, indem wir vergangene Mutationen nutzen, die in der Datenbank unserer Mitochondrien gespeichert sind (die ununterbrochen von der Urmutter Eva über unsere Mütter weitergegeben wird; sie gibt uns eine genaue und universelle Landkarte unserer gemeinsamen Vergangenheit).

    > Die Sache ist die … die Probe, die Sie geschickt haben, passt zu einem unserer Evolutionsmodelle der Zukunft. Wir sprechen hier von jemandem, der der genetischen Kurve um einen Schritt voraus ist, vielleicht um zwei. Wissen Sie, was das allein für die Medizin bedeuten könnte? Sie haben einen lebenden, atmenden Nobelpreis in den Händen!

    (Auf Megans Reeds Computer, im Prolog.)

  2. BigTTYGothGF

    In der Zwischenzeit hat jemand das Experiment zum Äquivalent bei einem Virus durchgeführt: https://www.science.org/content/blog-post/mutate-em-all-and-...

  3. jenders

    Wenn dir das abstrakte geometrische Titelbild gefällt, gefällt dir vielleicht auch der Künstler, von dem ihr Modell es „gelernt“ hat: https://leegriggs.com/xgen-rendered-with-arnold-for-maya

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2026-09-08