US-Raumfahrtindustrie fehlen Arbeitskräfte, um im Krieg verlorene Satelliten wieder aufzubauen
Space industry lacks workers needed to rebuild satellites lost in war: report
Ein neuer RAND-Bericht warnt, dass die USA nicht genügend Ingenieure, Techniker und Monteure haben, um nach einem Konflikt mit China oder Russland zerstörte Militärsatelliten innerhalb von 12 bis 24 Monaten zu ersetzen. Die Studie „Breaking Glass, Missing Hands“ analysiert den Arbeitsmarkt und identifiziert kritische Lücken: Nur etwa 7.000 der jährlich 208.000 Ingenieurstellen entfallen auf die Raumfahrtindustrie, und bei Monteuren klafft eine Lücke von 19 zu 1 zwischen offenen Stellen und qualifizierten Bewerbern. Zudem dauert die Entwicklung von Spezialisten für Infrarot- und Strahlungstechnik bis zu 15 Jahre. Die Autoren empfehlen u.a. Stipendien, schnellere Sicherheitsüberprüfungen und die Nutzung von ROTC-Absolventen, um die Produktionskapazität zu erhöhen.
Ohne stetige Produktion zwischen den Verträgen verkümmern spezialisierte Fähigkeiten und erfahrene Arbeitskräfte gehen – und nehmen das institutionelle Wissen mit, das für eine Skalierung nötig ist.
- noahbp
Um patio11 zu paraphrasieren: Eine Meinungsverschiedenheit zwischen dir und dem Markt ist kein Mangel.
Ich bin überrascht, dass irgendjemand immer noch an die alljährlichen "Fachkräftemangel"-Beschwerden glaubt. Es ging schon immer darum, dass Arbeitgeber sich weigern, Löhne und Arbeitsbedingungen zu verbessern.
- eagerpace
Das Gleiche könnte man über jede militärische Ausrüstung in einer Friedenswirtschaft sagen. Es ist keine Frage, ob es existiert, sondern ob das relevante Wissen in der heimischen/verbündeten Industriebasis vorhanden ist. Die USA stellen derzeit mehr Satelliten her als der Rest der Welt zusammen.
- paleotrope
Alle genannten Probleme sind nur Probleme in Friedenszeiten; Bezahlung und bürokratischer Papierkram.
- chmod775
Ich bezweifle irgendwie, dass Satelliten nach einem Krieg mit China ganz oben auf der Prioritätenliste für den Wiederaufbau stünden.
Man würde wahrscheinlich damit beginnen, grundlegendere Fertigungs- und Raffinerieindustrie wieder aufzubauen, die während des Krieges zerstört wurde.
- Georgelemental
Uns fehlen "Arbeitskräfte, um vieles wieder aufzubauen", was in einem Krieg mit ebenbürtigen Atommächten verloren gehen könnte. Der einzige Gewinnzug ist, nicht zu spielen.