Ein Monat Reverse Engineering: So knackte ich die Jane-Street-ASIC-Challenge
Solving the Jane Street Reverse Engineering Challenge

Jane Street fordert mit einer Reverse-Engineering-Challenge dazu auf, aus einer GDS-Datei die Funktion eines ASICs zu ermitteln. Der Autor beschreibt seinen monatelangen Lösungsweg, der von selbstgebauten Tools über das Extrahieren der Schaltung bis zur Simulation führt. Mit Hartnäckigkeit und viel Schlafmangel entschlüsselt er die Warmup-Schaltung und wagt sich an das Hauptpuzzle. Der Beitrag gibt Einblicke in die technischen Hürden und zeigt, wie aus Rohdaten ein verständliches Schaltbild entsteht.
Warum mache ich immer alles auf die harte Tour?
- mdritch
Ich liebe z3. Ich habe es zum ersten Mal für Jane Streets Rätsel im letzten Jahr benutzt, bei dem es um einen Hash-Algorithmus ging, der als neuronales Netzwerk getarnt war. Ich benutze bei der Arbeit viel MCMC und habe ein paar kleine Untersuchungen zur formalen Verifikation von MCMC-Modellen mit z3 gemacht, aber noch nichts Ernsthaftes. Das hat mich inspiriert, das wieder aufzugreifen.
- ctippett
> Am Ende habe ich ein Tool namens 'z3' benutzt. Es ist irgendwie magisch? Jedes Mal, wenn es eine Lösung findet, durchströmt mich eine Welle der Freude.
Dem kann ich nur zustimmen. Ein ähnliches Gefühl hatte ich nach meiner allerersten Vorlesung über Operations Research. scheinbar unverständlich komplexe Probleme zu lösen, indem man sie als eine Reihe einfacher Randbedingungen formuliert und dann eine Lösung zu erhalten, kam mir wie Zauberei vor.
- josu
Ich habe das Problem ChatGPT 5.6 Sol Pro gegeben und das war das Ergebnis:
> Arbeitete 12m 36s
> Gelöst
- piker
> Na ja, ich weiß nicht genau, woran ich als Nächstes arbeiten soll
Lass mich dir helfen: Arbeite daran herauszufinden, wie du die Millionen Dollar pro Jahr ausgeben kannst, die Jane Street dir dafür zahlt, dass du einstehst. Ich habe gehört, dass die private Luftfahrt zum Beispiel teuer ist. :)
- xvilka
Um bei solchen Aufgaben für echte Chips zu helfen (bei guter Bildqualität) gibt es die Open-Source-Software Degate[1][2].