Datenimperium: Wie Informationen uns seit 11.000 Jahren organisieren, kontrollieren und beherrschen
The Empire of Information

In „Data Empire“ zeichnet Roopika Risam die Geschichte der Datenerfassung von 9000 v. Chr. bis 2126 n. Chr. nach – von Tontafeln in Mesopotamien über Volkszählungen und Sozialversicherungsnummern bis zu heutigen biometrischen Datenbanken und KI-gesteuerten Militärsystemen. Sie zeigt, wie Daten stets dazu dienten, Macht auszuüben, und hinterfragt scheinbar neutrale Systeme wie die Dewey-Dezimalklassifikation. Ein Buch, das die Ambivalenz von Daten beleuchtet: Segen für Historiker, Fluch für die Beherrschten.
„Wir sind die Datenspezies.“