Vom MIT-Forschungsprojekt zur globalen Programmiersprache: Julia erobert die Welt
How an MIT research project became a global programming language

Aus frustrierten E-Mails von Forschern entstand 2009 am MIT die Programmiersprache Julia, die Wissenschaftlern und Ingenieuren eine einfache, aber schnelle Alternative zu Python oder MATLAB bieten sollte. Heute nutzen über eine Million Menschen die Open-Source-Sprache für Anwendungen von der Medikamentenentwicklung bis zur Schwarze-Loch-Bildgebung. Das Team hinter Julia hat mit JuliaHub ein Unternehmen gegründet und mit Dyad 3.0 eine KI-Plattform entwickelt, die Ingenieuren hilft, komplexe Systeme wie Flugzeuge oder Raketen in Stunden statt Monaten zu entwerfen.
„Wir wollten etwas schaffen, das so einfach zu bedienen ist wie Python oder MATLAB, aber so schnell wie die Programmiersprache C.“