Warum gute Kunst dick ist: Eine Entschuldigung an meine Englischlehrer
I like 'em thick: an apology to my English teachers

Ein Autor entschuldigt sich bei seinen Englischlehrern: Große Literatur ist keine Verschwörung, sondern „dick“ – sie belohnt Aufmerksamkeit mit Tiefe. Am Beispiel von Hieronymus Boschs „Garten der Lüste“ zeigt er, wie ein vermeintliches Easter Egg, die Noten auf einem nackten Hintern, sich als Warnung vor weltlicher Musik entpuppt. Er nennt vier „Verdickungsmittel“: sichtbare Mühe, Platz für eigene Gedanken, verborgene Muster und das Risiko des Schöpfers.
„Wenn Sie heute Abend das Theater verlassen, werden Sie sich fragen: ‚Wie haben sie das gemacht?‘ Stattdessen möchte ich, dass Sie sich fragen: ‚Warum haben sie das getan?‘“