ICE zahlt Thomson Reuters 125 Millionen Dollar für die Suche nach ‚Wahlbetrug‘
ICE to Pay Thomson Reuters $125M to Find Voter Fraud

Das Department of Homeland Security (DHS) plant, dem Datenbroker Thomson Reuters 125 Millionen Dollar für den Zugriff auf Datenbanken mit persönlichen Daten zu zahlen. Dazu gehören Namen, Adressen, Sozialversicherungsnummern, ethnische Zugehörigkeit, Social-Media-Beiträge und Geolokalisierungsdaten. ICE will damit nach eigenen Angaben „Wahlbetrug“ und Einwanderungsbetrug untersuchen. Die Beschaffungsunterlagen, die 404 Media vorliegen, zeigen, dass Thomson Reuters ICE eine kontinuierliche Überwachung von Millionen von Personen ermöglichen soll. Der Schritt erfolgt kurz nach einer Pressekonferenz von Präsident Trump, die Verschwörungstheorien zur Wahlbetrug verbreitete.
Das Dokument besagt, dass Thomson Reuters ICE in die Lage versetzen kann, Millionen von Menschen und interessanten Einrichtungen kontinuierlich zu überwachen.