Plünderung archäologischer Schätze: Die Nachfrage hält den illegalen Handel am Leben
The Trade in Looted Antiquities Endures for One Reason: Demand

Der illegale Handel mit geraubten Antiken floriert weiter, weil die Nachfrage ungebrochen ist. Am Beispiel Kambodschas zeigt sich, wie Skulpturen aus dem 10. Jahrhundert während des Bürgerkriegs von Khmer-Rouge-Milizen geraubt und über Netzwerke wie das des verstorbenen Händlers Douglas Latchford an westliche Sammler und Museen wie das Metropolitan Museum of Art verkauft wurden. Trotz Rückführungen und Ermittlungen bleiben viele Werke aus Konfliktgebieten wie Irak, Syrien, Sudan und Ukraine verschwunden. Der Autor argumentiert, dass nur das Austrocknen der Nachfrage den Markt dauerhaft stoppen kann.
Nur wenn die Nachfrage nach gestohlener Kunst beseitigt ist, wird der Markt wirklich verschwinden.