N+1: Warum die Kultzeitschrift der Millennial-Autoren ihre Magie verloren hat

N+1: Warum die Kultzeitschrift der Millennial-Autoren ihre Magie verloren hat

Die Literaturzeitschrift N+1, 2004 von Harvard-Absolventen gegründet, war einst das Sprungbrett für Talente wie Elif Batuman und Andrea Long Chu. Doch heute, so eine Autorin, hat das Magazin seinen Nimbus verloren. Sie liest die vier aktuellsten Ausgaben und findet heraus, dass die Ich-Erzählungen zwar oft brillant sind – etwa Hannah Zeavins Bericht über ihre Zeit in einem linken Kult oder Lily Scherlis' Erfahrungen mit Gruppenpsychotherapie –, aber auch in Selbstbezüglichkeit abgleiten können. Ihr Fazit: N+1 ist besser als sein Ruf, aber nicht mehr das, was es einmal war.

Die Leute fühlen sich von der Existenz von N+1 unterdrückt. Sie wollen, dass es schlecht ist, damit sie es meiden können, ohne sich schuldig zu fühlen.

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2026-07-14