Anthropic entdeckt einen „globalen Arbeitsbereich“ in Claude

A global workspace in language models

Anthropic entdeckt einen „globalen Arbeitsbereich“ in Claude

Forscher von Anthropic haben in Sprachmodellen wie Claude eine kleine Gruppe interner neuronaler Muster entdeckt, die sie „J-Raum“ nennen. Diese Muster entstehen spontan während des Trainings und ermöglichen es dem Modell, über Konzepte nachzudenken, ohne sie auszuschreiben. Der J-Raum kann von Claude berichtet und auf Anweisung moduliert werden, spielt eine kausale Rolle bei mehrstufigen Denkprozessen und lässt sich flexibel für verschiedene Aufgaben nutzen. Die Entdeckung erinnert an die Global-Workspace-Theorie des Bewusstseins, wirft jedoch keine Fragen nach tatsächlichem Bewusstsein auf. Sie bietet praktische Einblicke in die internen Gedanken von Claude und eröffnet neue Wege zur Beeinflussung seiner Entscheidungen.

Rather than being a chaotic jumble of numbers, Claude’s internals have organized themselves in a way that is reminiscent of our own minds.

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2026-07-07