Weißes Haus: Mitarbeiter vermieten Internetadressen an Fremde
Want to Rent an Internet Address at the White House?

Sicherheitsforscher von Layer3 Intel entdeckten, dass Rechner im Netzwerk des Weißen Hauses (AS2650) zwischen Oktober und November 236-mal als Exit-Knoten von Residential-Proxy-Diensten fungierten – darunter Infatica, dessen Gründer Wladimir Fomenko mit dem Hosting-Unternehmen King Servers in Verbindung steht, das 2016 sechs der acht bei Angriffen auf Wahlsysteme in Arizona und Illinois genutzten IP-Adressen beherbergte. Insgesamt 28 Proxy-Dienste boten Zugang zu diesem Netz. Jeder konnte für wenige Dollar darüber surfen.
Einige dieser Reseller verkaufen Bandbreite für nur 60 Cent pro Gigabyte – das heißt, für weniger als einen Dollar kann man sich Zugang zu einigen der vertraulichsten und vertrauenswürdigsten Netzwerke verschaffen.