Japans Züge sind Weltklasse – doch die Buchung ist ein Albtraum
Japan's trains are great. Why is booking one so hard?

Japanische Züge gelten als technisches Meisterwerk, doch wer online ein Ticket kaufen will, stößt auf ein Labyrinth: Das JR-Netz ist in sechs regionale Gesellschaften mit eigenen Buchungsplattformen und Regeln aufgeteilt, und der Nutzer muss selbst herausfinden, welche er braucht. Dazu kommen verwirrende Zusatzgebühren und die Pflicht, das Ticket mit der physischen Kreditkarte abzuholen. Der Autor erklärt das mit Conway's Law – die Organisationsstruktur der Bahngesellschaften schlägt bis in die Benutzeroberfläche durch.
Ich verstehe, warum Organisationsstrukturen die Softwarearchitektur beeinflussen. Aber sollten Nutzer wirklich verstehen müssen, wie ein Unternehmen organisiert ist, nur um dessen Software zu benutzen? Ich finde nicht.