Eine Karte von 1580 zeigt, warum Datenvisualisierung niemals neutral ist
A 1580 Map Shows Why Data Visualization Is Never Neutral
Fast 450 Jahre nach ihrer Entstehung veranschaulicht die „Mapa de Teozacoalco“, wie Visualisierung Macht ausübt. Ein namenloser Ñudzahui-Maler fertigte die Karte für König Philipp II. von Spanien an und nutzte dabei bewusst europäische Darstellungsweisen, um die Souveränität und Landansprüche seines Volkes zu bezeugen. Der Fall zeigt: Die Entscheidungen bei der Visualisierung von Daten sind nahezu so bedeutsam wie die Daten selbst – Objektivität bleibt eine Illusion.
Vollständige Objektivität ist eine Illusion; Kontext und Macht fließen immer mit ein.