Warum wir so viele Meetings haben – und warum sie uns trotzdem guttun
Why do we have so many meetings?

Meetings gelten als notwendiges Übel, doch erstmals liefert eine groß angelegte Studie mit über 9.000 Beschäftigten in Norwegen belastbare Zahlen: Sie verschlingen im Schnitt 12 Prozent der Arbeitszeit und 14 Prozent der Lohnkosten. Überraschend ist, dass gerade gut zahlende und umsatzstarke Firmen mehr in Meetings investieren, obwohl die Opportunitätskosten ihrer Mitarbeiter höher sind. Häufige Meetings gehen mit stärkerem Lohnwachstum und mehr Lernen am Arbeitsplatz einher – offenbar ein wichtiger Kanal für Wissenstransfer.
Meetings sind der Brokkoli der Arbeit – weithin unbeliebt, aber wahrscheinlich trotzdem gut für uns.