Warum die Small-Gain-Theorie bei Retry-Stürmen versagt

In Search of a Compositional Theory of Self-Stabilization

Murat Buffalo sucht nach einer kompositionellen Theorie der Selbststabilisierung und stößt auf ein Paper von Kim, Arcak und Seshia aus dem Jahr 2017 über parametrische Assume-Guarantee-Verträge. Deren Small-Gain-Theorem liefert ein globales Stabilitätskriterium, ignoriert aber Gedächtnis und zwei gekoppelte Warteschlangen. Am Beispiel eines Retry-Sturms zeigt er, dass die tatsächliche Verstärkung pro Runde 1,19 beträgt – also über eins liegt – und das System dadurch instabil wird.

Wenn wir das Gedächtnis berücksichtigen, wird der tatsächliche Multiplikator pro Runde 1,19, was über eins liegt, sodass fast jede Störung wächst statt abzuklingen.

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2026-09-21