Niemand hat die Matrix geschrieben: Warum KI bis 2036 das Programmieren überflüssig macht

Nobody wrote the Matrix and AI code-writing will be dead by 2036

Niemand hat die Matrix geschrieben: Warum KI bis 2036 das Programmieren überflüssig macht

Dario Farzati, seit 40 Jahren Programmierer, beschreibt, wie KI-Modelle wie Genie 3 und LingBot-World interaktive Welten erzeugen, ohne dass jemand Physik- oder Spielregeln programmiert. Sie lernen aus Videos und sagen das nächste Bild voraus. Emergente Erinnerung hält Objekte stabil, obwohl kein Code sie verfolgt. Farzati argumentiert, dass dies das Ende des traditionellen Programmierens einläutet – nicht durch bessere Codegenerierung, sondern durch Simulation ohne Regeln.

Es gibt keinen Code. Nicht „sehr wenig Code“ oder „vereinfachter Code“. Null. Es gibt keine Physikgleichungen. Es gibt keine Spielschleife. Es gibt kein Kollisionsnetz. Es gibt keine Regeln, die irgendjemand geschrieben hat. Nicht ein Mensch, nicht eine KI.
  1. riffonio

    Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, meinen langen Essay zu lesen und mir Feedback zu geben! Ich denke, hier sind berechtigte Punkte dabei, und ich werde sie bald in meine überarbeitete Ausgabe einfließen lassen. Ich werde hier auf einige Kommentare einzeln antworten.

  2. juancn

    Aus Statistiken zu lernen (KI) hat zwei große Probleme: Es ist nicht deterministisch und viel rechenintensiver als die deterministische Alternative (wenn verfügbar).

    Die Stärke liegt im Umgang mit schlecht definierten Problemen.

    Dieser letzte Punkt ist es, der es wie Magie wirken lässt, aber die ersten beiden sind diejenigen, die zu Ernüchterung führen können.

    Der statistische Ansatz funktioniert nur, wenn wir die Berechnung billig genug hinbekommen, ausreichend Daten haben und das Problem "gut genug"-Ergebnisse tolerieren kann.

  3. unleashhale

    Einiges davon gefällt mir. Allerdings: Wenn das System vorherige Zustände, die Informationen über die Position und Bewegung eines Autos enthalten, durch eine riesige gelernte mathematische Funktion transformiert und einen späteren Zustand erzeugt, in dem das Auto entsprechend verschoben ist, dann ist doch etwas Computergestütztes passiert, oder? Es war nicht unbedingt eine herkömmliche Physiksimulation, die die Geschwindigkeit über jeden Zwischenzeitschritt integriert. Das ist irgendwie faszinierend. Aber "deshalb wurde nichts berechnet", ich meine, nicht wirklich.

Mehr von diesem Tag

2026-09-13