Tom McCarthy über Moby-Dick und das erhabene Weiß
Moby-Dick and the Indefinite Sublime: On facing the white page

Tom McCarthy untersucht in seinem Essay, wie Moby-Dick das Erhabene mit Leere und Sprachlosigkeit verbindet. Ausgehend von Longinus und Burke zeigt er, dass Melvilles Roman das Weiß des Wals als blinden Fleck inszeniert – als Grenze des Denkens und der Sprache. Das Buch wird so zu einer Parabel über Wissen und die Unmöglichkeit, das Unendliche zu fassen.
In Moby-Dick ist die Wirkung des Erhabenen Schrecken ohne göttlichen Trost.