Das Federmäppchen-Modell der Kreativität
The pencil case model of creativity

In einer Kolumne für die Utrecht University reflektiert die Doktorandin Isabela Saccardi über Kreativität in der Wissenschaft. Ein Gespräch mit einer Freundin, die als Illustratorin arbeitet, führt sie zu der Erkenntnis, dass Kreativität nicht nur in vermeintlich freien Berufen existiert, sondern gerade innerhalb von Grenzen gedeiht. Saccardi erzählt, wie sie als Kind aus einem Federmäppchen ganze Geschichten spann, und überträgt diese Erfahrung auf ihre eigene Forschung. Sie plädiert dafür, Kreativität auch in strukturierten Umgebungen wie der Promotion zu erkennen und zu nutzen.
Vielleicht existiert Kreativität gerade innerhalb von Grenzen, weil sie den Raum definieren, in dem unsere Ideen miteinander spielen können.