Forscher kontert D-index mit eigenem k-index: Abschied von der Zitier-Wettbewerb

Academia as a d-index measuring contest

Forscher kontert D-index mit eigenem k-index: Abschied von der Zitier-Wettbewerb

Kevin Munger, Politikwissenschaftler und Mitgründer des Open-Access-Journals JQD:DM, kritisiert die zunehmende Quantifizierung akademischer Leistung. Er sieht in Metriken wie dem h-index von Google Scholar und dem neuen D-index von Research.com ein verzerrtes Bild wissenschaftlichen Einflusses. Als Gegenentwurf präsentiert er den k-index, der Diversität in der wissenschaftlichen Produktion belohnt – etwa Solo-Zitationen, Methodenbeiträge und aktuelle Publikationen. Der k-index basiert auf Daten von OpenAlex und umfasst über 36.000 Politikwissenschaftler. Munger fordert zudem ein Ende gewinnorientierter Wissenschaftsverlage und zeigt, wie sein Journal durch kostenloses Publizieren 400.000 US-Dollar eingespart hat.

Die Interessen der Wissenschaft und die Interessen der Publikationskonzerne werden im Zeitalter der KI weiter auseinanderdriften.

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2026-09-07