Wohnen als Grundrecht: Christian Reber schlägt vor, Wohnraum zu verstaatlichen, aber den Markt zu behalten
Universal Housing

Christian Reber, Gründer von Wunderlist und Pitch, skizziert auf X ein Gedankenexperiment: Wohnen als universelles Recht, während Bauen und Verbessern marktwirtschaftlich bleiben. Jeder Bürger erhält kostenlos eine Wohnung, Grundstücke gehören dem Staat, und ein Teil des Wohnraums bleibt für Umzüge reserviert. Wer ein Haus baut, darf es lebenslang nutzen, aber nicht als Investition anhäufen. Bei hoher Nachfrage entscheidet das Los. Das Ziel: Kapital von spekulativem Wohnraum weg in produktive Wertschöpfung lenken.
Statt darum zu konkurrieren, knappen Wohnraum zu besitzen, konkurriert Kapital darum, Werte zu schaffen.