Formale Verifikation: 50 Jahre alte Argumente auf dem Prüfstand
The Case Against Formal Verification, 50 Years Later

Die Begeisterung für formale Verifikation wächst, angetrieben durch KI-Codierung. Ein Rückblick auf das Paper "Social Processes and Proofs of Theorems and Programs" von 1979 zeigt, welche Argumente gegen die Verifikation heute noch Bestand haben. Der Autor analysiert sechs Einwände – von Spezifikationsproblemen bis zur Unmöglichkeit vollautomatischer Verifikation – und bewertet sie im Licht moderner Entwicklungen wie LLM-gestützter Beweisführung und Coding-Agents. Fazit: Formale Methoden sind kein Allheilmittel, aber wertvoll für Verständnis und Korrektheit, besonders wenn KI Code schreibt.
„Wir glauben, dass (…) die Programmverifikation zum Scheitern verurteilt ist. Wir können nicht sehen, wie sie jemals das Vertrauen in Programme beeinflussen können wird.“