Gödels Beweis: Wie die Unvollständigkeit die Mathematik für immer veränderte
How Gödel's Proof Works (2020)

1931 zeigte Kurt Gödel, dass jede konsistente Menge von Axiomen unvollständig ist: Es gibt immer wahre Aussagen über Zahlen, die sich nicht beweisen lassen. Sein Beweis nutzt die Gödelnummerierung, um Aussagen über ein Axiomensystem in Aussagen innerhalb des Systems zu übersetzen. Dadurch kann eine Formel auf sich selbst verweisen und behaupten, unbeweisbar zu sein. Gödel bewies auch, dass kein Axiomensystem seine eigene Konsistenz beweisen kann. Dies zerstörte die Hoffnung auf eine vollständige und konsistente Grundlage der Mathematik und zeigt, dass mathematische Wahrheit nicht mit Beweisbarkeit gleichzusetzen ist.
Seine Unvollständigkeitssätze bedeuteten, dass es keine mathematische Theorie von allem geben kann, keine Vereinigung dessen, was beweisbar und was wahr ist.