Doktorand beweist fraktales Unschärfeprinzip
Graduate Student Proves a Quantum Uncertainty Principle for Fractals

Alex Cohen, damals Doktorand am MIT, hat das fraktale Unschärfeprinzip auf alle höheren Dimensionen ausgeweitet. Das Prinzip besagt, dass Wellen nicht auf fraktalen Pfaden gefangen bleiben können, und offenbart einen tiefen Unterschied zwischen Quanten- und klassischem Chaos. Cohens Beweis, veröffentlicht in den Annals of Mathematics, stützt sich auf eine Idee aus den unveröffentlichten Notizen des verstorbenen Mathematikers Jean Bourgain und etabliert ein neues Konzept der "Linienporosität".
Das fraktale Unschärfeprinzip ist ein "grundlegendes Ergebnis" – "eine ziemlich bemerkenswerte Leistung für einen Mann in seiner Dissertation", sagte Peter Sarnak vom Institute for Advanced Study.