Warum gehen wir davon aus, dass jeder arbeiten sollte?
Why do we assume everyone should be working?
Ein Gespräch mit einer Freundin offenbart eine tief verwurzelte Annahme: Arbeit wird als universelles Gut betrachtet. Doch die Ökonomie zeigt, dass dies nicht immer gilt. Arbeit ist eine Ressource wie Wasser, und wir würden nicht jeden Tropfen des Ozeans nutzen. Der Autor argumentiert, dass die Wirtschaft manchmal Menschen sogar dafür bezahlen würde, dem Arbeitsmarkt fernzubleiben, ähnlich wie bei negativen Ölpreisen. Er verweist auf Forschungsergebnisse von Acemoglu und Restrepo, die zeigen, dass diese Annahme seit Jahrzehnten schadet, und stellt eine eigene Theorie zur Lohnbildung vor.
Es ist durchaus möglich, dass die Beschäftigung einer 'dummen' Person, egal wie sehr wir sie zu schulen versuchen, die Wirtschaft insgesamt mehr kostet, als sie einbringt.