FCC schafft Eigentumsgrenze für TV-Sender ab
Federal Communications Commission scraps limit on broadcast TV ownership

Die US-amerikanische Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) hat mit 2:1 Stimmen eine 22 Jahre alte Regel gekippt, die einem Unternehmen den Besitz von Sendern untersagte, die zusammen mehr als 39 % der US-Haushalte erreichen. Stattdessen soll nun von Fall zu Fall entschieden werden. Befürworter wie FCC-Chef Brendan Carr argumentieren, die Grenze benachteilige lokale Sender gegenüber Streaming-Diensten. Kritiker, darunter die Demokratin Anna M. Gomez und Verbraucherschützer, kündigten Klagen an und warnen vor beschleunigter Medienkonzentration. Der Schritt begünstigt Nexstar Media Group, die den Rivalen Tegna übernehmen will.
„Die großen Sendergruppen, die durch diese Entscheidung noch größer werden können, sind keine lokalen Sender, sondern nationale Unternehmen, die lokale Sender besitzen und zunehmend bestimmen, was dort ausgestrahlt wird.“