Nobelpreisträger und die „Nobel-Krankheit“: Wenn Genies an Irrglauben leiden

Nobel Disease

Die „Nobel-Krankheit“ beschreibt das Phänomen, dass einige Nobelpreisträger später in ihrem Leben seltsame oder wissenschaftlich unhaltbare Ideen vertreten. Der Artikel erklärt, dass der Effekt teilweise darauf zurückzuführen ist, dass sich die Preisträger durch die Auszeichnung ermutigt fühlen, sich zu Themen außerhalb ihres Fachgebiets zu äußern. Er nennt Beispiele wie Linus Pauling, der hohe Dosen Vitamin C propagierte, oder Luc Montagnier, der Wasser-Memory und die Laborthese zu COVID-19 unterstützte. Der Artikel diskutiert auch, ob Nobelpreisträger anfälliger für Denkfehler sind als andere und zitiert Paul Nurse, der vor der „Autorität“ des Preises warnt.

„Ich selbst wurde um meine Meinung zu allem Möglichen gebeten, von einem Mittel gegen Schnupfen bis zum Marktwert eines Briefes, der von John F. Kennedy signiert wurde. Die Aufmerksamkeit, die man durch den Nobelpreis erhält, ist schmeichelhaft, aber auch korrumpierend.“ – Milton Friedman

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2026-08-04