Karpathy: Opus 5 rendert „Herr der Ringe“ in 3D – 5.500 Codezeilen für 10 Dollar

Karpathy’s Pelican

Karpathy: Opus 5 rendert „Herr der Ringe“ in 3D – 5.500 Codezeilen für 10 Dollar

Andrej Karpathy testet die Grenzen von LLMs: Er gab Opus 5 den ersten Absatz von „Der Herr der Ringe“ und ein Token-Budget von einer Million (~10 Dollar) und bat um eine Three.js-Renderung. Das Modell arbeitete zwei Stunden, schrieb 5.500 Zeilen Code und erzeugte eine prozedurale Animation der Geschichte – holprig, aber faszinierend. Karpathy sieht darin den Übergang von „das würde niemand machen“ zu „kostet fast nichts“. Er träumt von hyper-individuellen Welten, in die man Spieler eintauchen lassen kann, etwa als NPC in Mittelerde. Doch er weist auf eine Schwäche hin: LLMs können ihre Arbeit in solchen Umgebungen nicht effizient prüfen, da sie Videos nicht nativ wahrnehmen oder Spiele spielen können – Opus 5 musste mühsam Screenshots machen und produzierte dabei einiges an Jank.

Niemand mit klarem Verstand würde je die Zeit investieren, so etwas Individuelles zu schreiben, aber LLMs haben die Ausdauer und Geduld der Welt – das ist ein Beispiel, wo wir von „das würde niemand tun“ zu „klar, warum nicht, es ist quasi kostenlos“ übergehen.

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2026-08-02