Plasmatunnel zeigen, wie sterbende Satelliten wirklich zur Erde fallen
Plasma Tunnels Reveal How Dying Satellites Fall to Earth

Forschende der Universität Stuttgart schmelzen in Plasmawindkanälen Satellitenmaterial, um den Wiedereintritt in die Erdatmosphäre zu simulieren. Ihre Experimente zeigen, dass Aluminiumasche aus verglühten Satelliten in der oberen Atmosphäre verbleiben und dort möglicherweise den Ozongehalt verringern und das thermische Gleichgewicht stören könnte. Angesichts der Pläne für Mega-Konstellationen mit Hunderttausenden Satelliten warnen die Forschenden vor wachsenden Risiken durch Weltraumschrott.
„Wenn ein Satellit verglüht, verschwindet er nicht“, sagt Fabian Hufgard vom Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart. „Er ist immer noch in der Atmosphäre in Form von kleinen Aluminiumpartikeln, und wir wissen nicht, was diese Partikel in der Atmosphäre tatsächlich bewirken.“