ICE stellt Veröffentlichung von Haft- und Abschiebedaten ein – Kritik von links und rechts

Amid Increased Scrutiny, ICE Detention and Deportation Data Goes Dark

ICE stellt Veröffentlichung von Haft- und Abschiebedaten ein – Kritik von links und rechts

Seit April veröffentlicht die US-Einwanderungsbehörde ICE keine Halbmonatsberichte mehr über Festnahmen, Haft und Abschiebungen. Das verstößt gegen eine seit 2019 geltende gesetzliche Pflicht und stößt sowohl bei Konservativen als auch bei Progressiven auf Kritik. Mehrere Klagen, unter anderem von der rechten Denkfabrik The Oversight Project und der University of California, fordern die Herausgabe der Daten. Die Regierung verweist auf Haushaltssperren, doch Experten bezweifeln die Begründung. Die Dunkelziffer der Abschiebungen bleibt unklar, während unabhängige Beobachter weiterhin steigende Abschiebeflüge melden.

„Selbst wenn es einen guten Grund für die Nichtveröffentlichung dieser Informationen gibt, erweckt es doch den Eindruck, dass sie etwas verbergen wollen“, sagte Jessica Vaughan, Direktorin für Politikstudien am Center for Immigration Studies, das sich für Einschränkungen der legalen Einwanderung einsetzt.

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2026-07-21