US-Regierung kappt Studienkredite für Studiengänge, deren Absolventen nicht mehr verdienen
Under federal rule, colleges must leave grads better off or lose financial aid

Das US-Bildungsministerium führt einen neuen „Do-no-harm“-Test ein: Studiengänge, deren Absolventen nicht mehr verdienen als Personen ohne College-Abschluss, drohen den Zugang zu Bundesstudienkrediten zu verlieren. Laut Schätzungen wären über 800.000 Studierende betroffen, vor allem an gewinnorientierten Hochschulen sowie in Fächern wie Kosmetologie, frühkindlicher Bildung und darstellender Kunst. Kritiker wie die SNAAP argumentieren, dass der Test den Wert kreativer Studiengänge verkenne, deren Absolventen oft nichtlineare Karrieren mit später steigenden Einkommen hätten. Die Regelung wird schrittweise bis 2028/29 umgesetzt.
„Wenn ein Studiengang nicht zeigen kann, dass er seine Absolventen finanziell besserstellt, als wenn sie nie eingeschrieben gewesen wären, sollte er nicht von den Steuerzahlern des Bundes unterstützt werden.“