Ich habe den KI-Ton satt
I'm Tired of the AI Tone

Der Autor klagt über den unverwechselbaren KI-Schreibstil, der das Internet dominiert: alles klingt wie von einem extrem eloquentem 27-Jährigen, der nie einen schlechten Tag hatte. Er kritisiert typische Floskeln wie „Wedge“, „unlock“ oder „not X, but Y“, die übermäßige Verwendung von Gedankenstrichen und die immer gleiche Struktur mit fünf Aufzählungspunkten. Das Problem sei nicht, dass KI schlecht schreibe, sondern dass sie zu gut optimiere und dadurch menschliche Eigenheiten auslösche. Sein Rat: KI nutzen, aber danach den eigenen Ton wiederherstellen.
Bitte klinge wie du selbst. Ich argumentiere nicht dafür, dass wir aufhören sollten, mit KI zu schreiben. Ganz im Gegenteil. Nutze sie. Lass sie deinen schrecklichen ersten Entwurf überarbeiten. Lass sie deine Grammatik korrigieren. Lass sie dein Argument klarer machen. Lass sie dein 2.000-Wörter-Geschwafel in etwas verwandeln, das Menschen tatsächlich lesen können. Aber pack danach etwas von dir selbst wieder hinein.