Andrew Gelman zerlegt den 36-Prozent-Schönheits-Effekt mit Fake-Data-Simulation

We do modern frequentist statistics: Using fake-data simulation

Andrew Gelman zerlegt den 36-Prozent-Schönheits-Effekt mit Fake-Data-Simulation

Ein Forscher behauptete, attraktive Eltern bekämen 36 Prozent häufiger Töchter – Freakonomics glaubte es blind. Andrew Gelman zeigt, wie Fake-Data-Simulation das Problem aufdeckt: Unter der Nullhypothese (Mädchenwahrscheinlichkeit 0,488, unabhängig von Attraktivität) erzeugt er 2792 simulierte Geburten und sieht Muster, die genauso dramatisch sind wie die echten Daten. Keine Mathematik, kein Fachwissen nötig – nur ein generatives Modell und eine Schleife. So versteht man, was in einer Studie alles passieren kann.

Das Schöne an diesen Simulationsexperimenten ist, dass sie Probleme mit einem naiven Design aufdecken können, selbst wenn man vorher keine Schwierigkeiten geahnt hat.

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2026-09-16