Chess.com-Leak: 7,3 Millionen Nutzer betroffen – doch die Spur führt zum Scraping
Chess.com Leak Exposes 7.3M Users, Evidence Points to Scraping

Ein 15,5 GB großes Datenpaket mit über 7,3 Millionen Chess.com-Profilen ist in zwei Leak-Foren aufgetaucht – kostenlos und ohne Lösegeldforderung. Die Daten sind echt und aktuell, doch die Analyse von Ransomnews deutet auf großflächiges Scraping hin, nicht auf einen Server-Einbruch. Auffällig: Jeder Datensatz enthält interne Google-Ad-Manager-Zielgruppen, die die öffentliche API nicht preisgibt. Passwörter oder Zahlungsdaten fehlen völlig.
Zwei Felder am Ende sind die interessanten. Jeder Datensatz hat `gam_audiences` und `audiences_member_of` befüllt, Google Ad Manager-Zielgruppensegmente, mit Werten wie Coach-Nudge-Experimentgruppen, Testberechtigungen, Abwanderungs-Kohorten und Rating-Band-Targeting. Das sind Marketing-Stack-Felder, keine Profildaten. Sie erscheinen nicht in der öffentlichen API von Chess.com.