US-Gericht: Kein Grundrecht auf sauberes Trinkwasser
No constitutional right to clean water, federal court finds
Ein Bundesberufungsgericht hat entschieden, dass die US-Verfassung kein Recht auf sauberes Trinkwasser garantiert. Damit wies der 5. Circuit Court of Appeals die Klage von vier Einwohnern Jacksons (Mississippi) ab, die die Stadt für die Bleibelastung ihres Wassers verantwortlich machten. Die Kläger beriefen sich auf das Recht auf körperliche Unversehrtheit aus dem 14. Verfassungszusatz. Richter Kurt Engelhardt nannte die Belastung zwar "gravierend", sah aber keine tief verwurzelte verfassungsmäßige Garantie. Er verwies die Betroffenen auf den Wahlzettel und Petitionen.
Wir sind skeptisch, dass das Recht, nicht durch bleikontaminiertes Wasser geschädigt zu werden, in das Recht auf körperliche Unversehrtheit passt, und die Kläger verweisen uns auf keine historische Tradition oder einen Präzedenzfall des Obersten Gerichtshofs, der uns überzeugt.