KI-Jobsapokalypse? Stanford-Studie zeigt: Die Lage ist komplexer
What is happening to jobs? Separating AI hype from reality

Eine neue Analyse des Stanford Institute for Economic Policy Research (SIEPR) zerlegt die Hysterie um eine drohende KI-Arbeitsplatzapokalypse. Die Autoren werten aktuelle Forschung aus und kommen zu dem Schluss, dass die Auswirkungen auf die Gesamtbeschäftigung bislang gering sind. Zwar mehren sich Hinweise, dass KI den Arbeitsmarkt für Berufseinsteiger belastet, doch die Produktivitätseffekte sind gemischt, meist positiv. Die Einführung von KI in Unternehmen hat sich beschleunigt, bleibt aber ungleichmäßig. Die Studienautoren warnen davor, aus frühen Daten voreilige Schlüsse zu ziehen.
Die Autoren vergleichen junge Arbeitnehmer in KI-exponierten Berufen mit „Kanarienvögeln im Kohlebergwerk“, die als erste die Erschütterungen des Arbeitsmarktes durch KI zu spüren bekommen.