Wie das Radio seine Seele verlor: Ein Ex-DJ erzählt
It's a shame what's happened to radio

Jim Grey, der in den 80ern und 90ern als DJ in Terre Haute arbeitete, erklärt, warum er den Beruf nicht mehr ausüben möchte. Er beschreibt, wie Deregulierung, Werbefokussierung auf junge Mütter und die Messmethode des Portable People Meter das Radio zu einem anonymen Apparat gemacht haben. Lokale Moderatoren wurden durch Voicetracking ersetzt, und viele Sender haben keine Live-Präsenz mehr. Grey sieht die Schuld teilweise beim Radio selbst und hört heute lieber Musik auf seinem iPhone oder Nachrichten auf NPR.
Warum sollte man einen Sender hören, der kaum Bezug zu einem aufbaut, wenn man stattdessen einfach Spotify auf Shuffle laufen lassen kann?