OECD-Studie: Wettbewerbsverbote bremsen Löhne und Produktivität – und sind weiter verbreitet als gedacht

The fine print that follows you out the door: non-compete clauses are spreading

Eine neue OECD-Studie auf Basis von Umfragen unter 30.000 Beschäftigten und 6.000 Unternehmen in 15 Ländern zeigt: 20 bis 33 Prozent der Beschäftigten im Privatsektor sind durch Wettbewerbsverbote gebunden – auch viele Geringqualifizierte, Niedriglohnempfänger und junge Arbeitnehmer. Die Klauseln werden oft pauschal in Standardverträge aufgenommen, ohne Kompensation, und wirken selbst dort abschreckend, wo sie rechtlich kaum haltbar wären. Die Folge: geringere Jobmobilität, schwächeres Lohnwachstum und Produktivitätseinbußen. Die Autoren plädieren für strengere Regulierung, mehr Transparenz und wirksame Sanktionen.

Die bloße Präsenz einer Klausel – und der Glaube, dass sie durchgesetzt werden könnte – reicht oft aus, um Menschen davon abzuhalten, den Job zu wechseln.

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2026-07-12